(gefunden im Uni Protokolle Forum)
Sehr geehrte dämliche und herrliche Menschen,
hiermit bewerbe ich mich um die Ausbildungsstelle zum KZ-Mechaniker, die Sie im Playboy, den ich ausschließlich wegen der tollen Stellenangebote lese, ausgeschrieben haben. Insbesondere aufgrund eines Betriebspraktikums in einer Atomwerkstatt interessiere ich mich für diesen Beruf, jedoch war ich auch zuvor schon von der Konzentration fasziniert.
Bereits im Alter von fünf Jahren gelang mir die erste Apfelkernspaltung. Der Umgang mit Menschen macht mir ebenfalls viel Spaß, deshalb habe ich mich dazu entschlossen, den Schüleraustausch in der ukrainischen Metropole Tschernobyl zu verbringen. Dort konnte ich zahlreiche Erfahrungen sammeln und die Leute zufrieden stimmen. All die strahlenden Gesichter habe ich noch gut in Erinnerung.
Während meines Auslandsstudiums in Vegetarien befasste ich mich intensiv mit den Patenten Thomas Edisons und George Westinghouses; besonders beeindruckt war ich von der Erfindung des Wechselstoßvibrators und der Glühschlampe. Doch auch das nach Michael Faraday benannte Fahrrad weckte mein Interesse, auch wenn es in der Praxis meist nur für kleine Leute gebaut und unter dem Namen „Mikrofahrrad“ vertrieben wird.
Leider werden kleine Leute zunehmend bevorzugt, was sich insbesondere durch das vermehrte Auftreten kleiner Staatsanwälte, auch Mikroprozessoren genannt, äußert. Nach Abschluss meines Studiums ging ich für ein Jahr als Entwicklungshelfer in ein Fotolabor. Währenddessen schrieb ich meine Doktorarbeit über dem Genitiv seine Rettung und den korrekten Gebrauch des Apostroph's.
Zuletzt war ich Angestellter in einem Bordell, in dem ich für die Verkehrsüberwachung zuständig war. Ich hoffe, diese Selbstverherrlichung hat Sie von meinen vielseitigen Fähigkeiten überzeugt und ich freue mich, alsbald von Ihnen zu hören.
Mit freundlichen Grüßen,
Nikolaus Weihnachtsmann
(irgendeine Art Direktor)
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